Artikel über: Standorte

Einstellungen der Arbeitszeiterfassung (RCP)

Die Arbeitszeiterfassung (RCP) erlaubt es, den tatsächlichen Beginn und das Ende einer Schicht zu erfassen — und Ihnen, das mit dem Dienstplan zu vergleichen und abzurechnen. Im Register „Arbeitszeiterfassung" eines gewählten Standorts entscheiden Sie, ob das Werkzeug aktiv ist, wie die Anwesenheit geprüft wird und wie das System die erfassten Zeiten rundet. Diese Einstellungen stehen Organisationsadministrator, Berater und Standortmanager zur Verfügung.


Achtung: Das Register ist nur in Organisationen mit einer Lizenz sichtbar, die die Zeiterfassung enthält. Ohne sie sehen Sie diese Einstellungen nicht.


Die Zeiterfassungseinstellungen öffnen


  1. Wechseln Sie in der oberen Leiste in das Register „Standorte".
  2. Klicken Sie beim gewünschten Standort in der Zeile auf das Stift-Symbol („Standort bearbeiten") oder auf das Menü ⋮.
  3. Wählen Sie links „Arbeitszeiterfassung".


Das Register Arbeitszeiterfassung im Standort-Editor


Die Zeiterfassung aktivieren


Oben im Register liegt der Schalter „Arbeitszeiterfassung (RCP)". Aktivieren Sie ihn, damit an diesem Standort Arbeitszeit erfasst werden kann.


Wichtig: Die Zeiterfassung konfigurieren Sie je Standort getrennt — das Aktivieren an einem startet sie nicht an den übrigen.


Prüfung und Art der Erfassung


Diese Einstellungen entscheiden, wo und wann die Erfassung begonnen werden kann.


  • Standortprüfung bei der Erfassung — verlangt die Bestätigung des GPS-Standorts bei der Anwesenheitserfassung über die mobile App.
  • Zeiterfassung außerhalb der Schicht — erlaubt das Erfassen auch dann, wenn keine Schicht im Dienstplan geplant ist.
  • Zeiterfassung in der mobilen App — erlaubt das Starten und Beenden der Zeitmessung direkt aus der mobilen App. Deaktivieren Sie diese Option, lässt sich die Zeit ausschließlich über Proplanum KIOSK auf einem Firmentablet oder -telefon erfassen, und auf dem eigenen Telefon sieht die Person nur die geleisteten Stunden.
  • Überschreitung der bezahlten Pause nicht abziehen — aktiviert gilt die Zeit nach Überschreiten einer bezahlten Pause nicht als unbezahlte Pause und verringert die Arbeitszeit nicht.


Die Optionen zu Prüfung und Erfassungsart


Früherer Start der Erfassung


Tragen Sie im Feld „Wert (Min.)" unter der Einstellung „Früherer Start der Erfassung (Min.)" ein, wie viele Minuten vor dem geplanten Schichtbeginn die Erfassung starten darf. Zulässig sind 10–360 Minuten, standardmäßig 120. Vor diesem Fenster sperrt das System den Start der Erfassung.


GPS-Genauigkeit


Bestimmen Sie im Feld „Genauigkeit (in Metern)" unter der Einstellung „Rundung der GPS-Genauigkeit" den Radius (in Metern), in dem die Arbeitszeit erfasst werden darf. Standardmäßig 100.


Zeiten runden


Das Runden erlaubt es, die geplanten Schichtzeiten statt kleiner Abweichungen beim Stempeln zu speichern.


  • Standardrundung auf 5 Minuten — aktiviert werden Einträge, die keine andere Regel erfasst, auf 5 Minuten gerundet; deaktiviert werden sie minutengenau erfasst.
  • Rundung der Beginnzeiten — wählen Sie aus der Liste (Nie / 5 / 10 / 15 / 20 / 30 / 60 Minuten), wie weit vor dem geplanten Schichtbeginn eine Stempelung als geplante Uhrzeit gespeichert wird. Standardmäßig 15 Minuten.
  • Verspätungstoleranz — wählen Sie aus der Liste (Nie / 5 / 10 / 15 / 20 / 30 / 60 Minuten); wirkt zusammen mit der Beginnrundung: Sie bestimmt, wie weit nach dem geplanten Beginn eine Stempelung noch als geplante Uhrzeit gespeichert wird. Zusammen bilden beide Einstellungen ein Fenster um den geplanten Beginn, in dem die Zeit als geplante Uhrzeit der Schicht gespeichert wird. Standardmäßig 10 Minuten.
  • Rundung der Endzeiten — wählen Sie die Schwelle (Nie / 5 / 10 / 15 / 20 / 30 / 60 Minuten), in der eine Stempelung zum Schichtende (vor oder nach der geplanten Uhrzeit) als geplante Endzeit gespeichert wird. Standardmäßig 5 Minuten.


Die Einstellungen zu Beginnrundung, Toleranz und Endrundung


Hinweis: Das Fenster der Beginnrundung ist auf beiden Seiten unabhängig: „früher" bestimmt die Beginnrundung, „später" die Verspätungstoleranz. Die Endrundung wirkt symmetrisch (dieselbe Schwelle vor und nach der geplanten Uhrzeit).


Automatische Genehmigung von Zeiteinträgen


Die Einstellung „Automatische Genehmigung von Zeiteinträgen" ist eine Liste von Abweichungsschwellen und kein einfacher Schalter. Wählen Sie einen Wert (Nie / 5 / 10 / 15 / 20 / 30 / 60 / 120 / 240 Minuten), innerhalb dessen ein Eintrag automatisch den Status „Genehmigt" erhält, ohne Bestätigung der vorgesetzten Person. Standardmäßig 15 Minuten. Wählen Sie „Nie", wenn jeder Eintrag von Hand genehmigt werden soll.


Klicken Sie nach den Änderungen auf „Speichern".


Hinweis: Die Schwellen für Warnungen zu Verspätung, vorzeitigem Ende und Abwesenheit stellen Sie im Register „Allgemein" ein — siehe [Allgemeine Standorteinstellungen](Allgemeine Standorteinstellungen). Die Berechnung von Überstunden und Nachtzeit konfigurieren Sie in den [Arbeitszeiteinstellungen](Arbeitszeiteinstellungen am Standort).


Hinweis: Haben Sie den Kanal KIOSK gesetzt, folgt als nächster Schritt die Installation und Aktivierung des Geräts — siehe [KIOSK einrichten und aktivieren](Uruchamianie i aktywacja KIOSK-u).

Aktualisiert am: 07/08/2026

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